Haushaltsprobleme und -planungen: Kreistag Göttingen beschließt Nachtragshaushalt
Der Landkreis Göttingen steuert auf ein weiteres Finanzproblem zu. Für das laufende Jahr 2025 muss der Kreis rund vier Millionen Euro mehr für die Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch ausgeben. Grund sind unerwartet hohe Fallzahlen sowie gestiegene Kosten durch neue Vergütungsvereinbarungen. Die Mehrausgaben gelten als gesetzlich verpflichtend und damit unabweisbar. Parallel hat der Kreistag einen Nachtragshaushalt für 2025/26 auf den Weg gebracht. Er passt unter anderem die Kreisumlage für Gemeinden ohne Kita-Vereinbarung an und verändert Kreditermächtigungen. Zudem wurden erste strategische Weichen für den Haushalt 2027 gestellt. Ziel ist es, den Landkreis künftig nicht nur als attraktiven Arbeitgeber, sondern auch als modernen Dienstleister aufzustellen.