Einweihung des neuen BioWärmeZentrums der Stadtwerke Göttingen
Am vergangenen Freitag ist das neue BioWärmeZentrum der Stadtwerke Göttingen AG eingeweiht worden. Dies geschah im Beisein des Oberbürgermeisters und Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke, Rolf-Georg Köhler, und rund 50 Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie Vertretern der am Bau beteiligten Partner und Subunternehmen. Der Spatenstich für das Industriegebäude war vor etwa einem Jahr an der Ecke Hildebrandstraße / Maschmühlenweg gesetzt worden. Das Werk soll mit naturbelassenem oder lediglich mechanisch bearbeiteten Holzhackschnitzeln aus Altholz der Kategorie A1 befeuert werden. Der Heizkessel produziert eine Wärmeleistung von etwa 6,5 Megawatt aus der Verbrennung von circa 8.000 Tonnen Biomasse pro Jahr. Das Holz soll aus einem Umkreis von maximal 50 Kilometern angeliefert werden. Oberbürgermeister Köhler sieht das Werk als einen wichtigen Schritt für den Ausbau der Göttinger Stadtwerke: „Das gemeinsame Ziel ist, die Stadtwerke als sinnvollen, ökologisch verantwortungsvollen Energiedienstleister weiter auszubauen und dieses ist ein gutes Beispiel. Wenn wir diese Schritte, wie diesen, nicht machen, sondern immer auf die hören, die sagen: Das sind ja nur 6.000 Tonnen… Das heißt die vielen kleinen Schritte sind unendlich wichtig, damit wir dieses gesellschaftliche ziel gemeinsam erreichen.“ Das BioWärmeZentrum soll seinen Betrieb zur Heizsaison 2019 aufnehmen und Fernwärmekunden der Innenstadt versorgen. Der Betrieb des Heizwerkes wird von Achim Loewen und einem Team von der HAWK Göttingen, Fakultät für Ressourcenmanagement, wissenschaftlich begleitet.