Göttinger Forscher untersuchen Feenkreise
Göttinger Forscher haben Feenkreise und ihre Entstehung untersucht. Die Erscheinungen bestehen aus runden Lücken im ariden Grasland, die gleichförmig über die Landschaft verteilt sind und nur entlang der Namib-Wüste im südlichen Afrika und in Australien vorkommen. Trotz einer Entfernung von rund 10.000 Kilometern weisen beide Vorkommen ein identisches räumliches Muster auf. Wissenschaftler der Universität Göttingen sind in Kooperation mit Australien und Israel der Ursache mit Bodenuntersuchungen und Drohnenaufnahmen nachgegangen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Prozesse wie Verwitterung, Starkregen, extreme Hitze und Verdunstung die Kreise hervorgerufen haben. Die erhobenen Daten sprechen gegen einen Zusammenhang zu unterirdischen Termitenbauten. Von Erntetermiten verursachte Vegetationslücken seien nur etwa halb so groß wie die Feenkreise und deutlich weniger geordnet, so Stephan Getzin von der Universität Göttingen.