Geschrieben von Julia Kleine
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Nach dem Teilabriss einer Villa im Göttinger Ostviertel steht nun fest, dass das Haus komplett abgerissen werden muss. Ein Prüfingenieur für Baustatik hatte zuvor bestätigt, dass der noch stehende Rest des Gebäudes einsturzgefährdet ist. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Die Abrissarbeiten waren am vergangenen Samstag von Stadtbaurat Thomas Dienberg gestoppt worden. Dabei berief er sich auf einen vom Verwaltungsausschuss der Stadt gefassten und am 14. Februar veröffentlichten Aufstellungsbeschluss einer Erhaltungssatzung. Die schnelle Entscheidung der Kommunalpolitik für eine Erhaltungssatzung und die Aufstellung eines Bebauungsplans für diesen Bereich sei angesichts dieses Vorganges richtig und wichtig gewesen, so Dienberg. Er setze auf eine entsprechende Signalwirkung und hoffe, dass derartige Beispiele in Göttingen nicht Schule machen. Für den Abbruch des Restgebäudes musste gestern aus Sicherheitsgründen der Fußweg zwischen Friedländer Weg und Stadthalle gesperrt werden.